Dekanatsjugendkammer

Daniel Rettelbach

Daniel Rettelbach

1. Vorsitzender Dekanatsjugendkammer
Ehrenamtlicher Mitarbeiter

Tel.: 0861 / 69020

Fax: 0861 / 15845

E-Mail: ej.dekanat-traunstein@elkb.de

„Das Allerwichtigste ist ein anderer Blickwinkel“

Seit bald neun Jahren engagiert sich Daniel mit Leib und Seele in der evangelischen Jugendarbeit. Bewusst ehrenamtlich, weil ihm das mehr Freiheiten lässt, wie er sagt. Mehr Raum zu gestalten und zu diskutieren. Genauso leidenschaftlich widmet sich der Hobbymusiker gesellschaftspolitischen Fragen und der Biologie, die er für sich mit einem Masterabschluss krönen möchte.

 

3 Fragen an Daniel

Wie würdest du deine Aufgabe in der Dekanatsjugendkammer beschreiben?

Ich bin in erster Linie ein Ehrenamtlicher – ein gewählter Vertreter der Jugendlichen der Evangelischen Dekanatsjugend. Das bedeutet, dass ich mich mit der inhaltlichen und politischen Ausrichtung der Jugendarbeit beschäftige. Ich versuche, die Interessen der Jugend mit dem Machbaren und dem Interesse anderer Beteiligter in Einklang zu bringen: Haushalt, Jahresplanung, Stellenbesetzung, inhaltliche Arbeit und eine enge Zusammenarbeit mit den Hauptamtlichen. Zusätzlich zu den offiziellen Aufgaben sehe ich mich auch in der Pflicht, meine eigene Sicht der Dinge und meine persönlichen Erfahrungen miteinzubringen – nicht nur in der Jugendarbeit.

Was ist aus deiner Sicht das Wichtigste, das du als Ehrenamtlicher hier einbringen möchtest?

Das Wichtigste ist ein anderer Blickwinkel. Ich beschäftige mich nicht beruflich, sondern nur ehrenamtlich mit der Jugendarbeit. Und das kann auch ein großer Vorteil sein. Ehrenamtliche umgehen gewisse Einschränkungen, die eine dauerhafte berufliche Auseinandersetzung mit der Jugendarbeit mit sich bringen kann.

Was magst du ganz besonders? Worin kannst du vollkommen aufgehen? 

Ich bin ein 22-jähriger Student der Biologie. Seit bald neun Jahren bin ich in der Evangelischen Jugend aktiv: in unterschiedlichen Gremien auf gemeindlicher und dekanatlicher Ebene. In dieser Zeit bin ich in der Evangelischen Jugend erwachsener geworden. Und habe vieles gelernt, das mich geprägt hat. Ich wurde in Diskussionen gefordert und damit auch gefördert. Dabei habe ich gelernt oder lernen müssen, dass Überzeugung nicht das Ziel und das Ergebnis jeder Auseinandersetzung sein muss. Ich habe Selbstvertrauen hinzugewonnen und auch versucht, das alles weiter zu geben. Worin ich vollkommen aufgehen kann? Politik, Diskussion und Musik. Und beim Weitergeben der Begeisterung, die ich dabei empfinde.